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Optionen

Für meine Querflöten ist eine Reihe von Optionen verfügbar.

Klappen

In Zusammenarbeit mit einem externen Klappenbauer kann ich für meine Instrumente bis zu acht auf Säulchen - wie im modernen Instrumentenbau üblich - montierte Klappen anbieten. Die verfügbaren Standardklappen sind, in der Reihenfolge der Nützlichkeit für irische Musik:

Flöte aus Grenadillholz mit acht Klappen

Neben diesen Standardklappen sind auch Sonderanfertigungen möglich, z.B. Spezialklappen für die "piper's grip"-Spielweise, oder ein H-Fuß. Bitte kontaktieren Sie mich, um Ihre Anforderungen zu besprechen.

Voll- oder teilgefüttertes Kopfstück

Unterschied zwischen voll- und teilgefüttertem Kopfstück

Das Kopfstück der Flöte kann entweder durchgehend mit dem Messingrohr des Stimmzugs gefüttert sein, oder nur bis etwa 40 mm vorm Mundloch. Klanglich macht es meiner Meinung nach keinen Unterschied (auch wenn sich hier die Geister scheiden), konstruktiv ist ein teilgefüttertes Kopfstück jedoch vorteilhafter, da Holz zwar mit der Zeit arbeitet (schwindet, schwellt), Messing jedoch nicht - was früher oder später Risse im Kopfstück verursachen kann (aber nicht muss). Außerdem ist ein teilweise gefüttertes Kopfstück deutlich leichter, was bei klappenlosen Flöten für eine bessere Balance sorgt. Bei Flöten mit sechs Klappen macht es durchaus Sinn, für eine bessere Gesamtbalance das Rissrisiko in Kauf zu nehmen. Preislich macht es keinen Unterschied, ob ein voll- oder teilgefüttertes Kopfstück gewählt wird, jedoch muss ich das Holz bei der Wahl eines vollgefütterten Kopfstücks beim Bau länger beobachten, um abschätzen zu können, ob und wie viel es schwinden wird. Dadurch verlängert sich die Wartezeit.

Stimmkorkmechanik

Schraubkork

Jede Querflöte hat in ihrem Kopfstück einen abdichtenden Korken (oder Stopfen), dessen dem Flötenrohr zugewandte Oberfläche eine genau definierte Distanz zur Achse des Mundlochs hat. Der Richtwert hierfür ist der Innendurchmesser des Kopfstücks, bei D-Flöten sind das 19 mm. Jedoch ist diese Distanz auch abhängig vom jeweiligen Spieler und seiner Tagesform. Ich bevorzuge den Korken z.B. bei 16 - 18 mm, andere wiederum bei 25 mm. Bei einem Kopfstück ohne Stimmkorkmechanik muss man mit einem Holzstab (oder einem anderen verfügbaren langen Gegenstand, z.B. einer Tin Whistle) den Korken verschieben und dazu die gesamte Flöte auseinandernehmen. Zusätzlich beschädigt das Benutzen eines ungeeigneten Stabes oder einer Tin Whistle mit der Zeit zwangsläufig den Korken.

Eine Stimmkorkmechanik hilft hier, indem man die Position des Korkens mittels eines Gewindes sehr fein einstellen kann. Ein Anzeigestift aus Neusilber (oder wahlweise Messing), der von außen sichtbar ist und aus der Endkappe des Kopfstücks ragt, hilft bei der Positionierung. Der Name "Stimmkorkmechanik ist hier irreführend, denn der verstellbare Stopfen besteht aus POM, einem technischen Kunststoff, der ganz nebenbei noch völlig unempfindlich gegen Feuchtigkeit ist.

Die Stimmkorkmechanik ist definitiv kein "Muss", jedoch ist es durchaus praktisch, sie zur Verfügung zu haben.

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